Dia-Scanner: So lassen sich Dias digitalisieren

Wer eine große Diasammlung sein Eigen nennt, der möchte diese auch ansprechend präsentieren können. Die Digitalisierung per Scanner erlaubt es einem, ein solches Archiv auch auf dem Fernseher wiederzugeben.

Der Diaabend mit der Familie ist auch heute im Zeitalter der digitalen Fotografie noch immer etwas Besonderes. In vielen Kellern und auf Dachböden lagern große Archive von Dias, die von Zeit zu Zeit hervorgeholt und präsentiert werden. Die Dias sind in der Vergangenheit ein wahrer Verkaufsschlager gewesen und wurden daher in großer Stückzahl produziert. Auf ihnen sind die Enkelkinder und Kinder verewigt, Urlaube im Ausland und viele andere Dinge, die einen sehr persönlichen Charakter tragen. Es ist daher nicht verwunderlich, dass viele Menschen sich um den langfristigen Erhalt dieser Diasammlungen Sorgen machen und sich die Frage stellen, wie diese Archive auch für ihre Erben erhalten werden können.

Die Dia-Technik ist auch deshalb so bliebt, da sie mit nur geringen technischen Voraussetzungen umgesetzt werden kann. Man benötigt im Grunde nur einen entsprechenden Projektor und vielleicht noch eine spezielle Diawand, wobei im Notfall auch eine einfache Zimmerwand für die Projektion herhalten kann. Die Dias selbst sind Negative von Fotos, die in einen speziellen Diarahmen eingepasst werden und so in den Projektor eingelegt werden können. Diese Diarahmen können in Fotoshops gekauft und gleich zusammen mit normalen Abzügen in Auftrag gegeben werden. Es stellt sich jedoch die Frage, wie zu verfahren ist, wenn man seine Dias auch auf dem Fernseher wiedergeben oder auf dem Computer speichern möchte. Hierzu benötigt man einen Dia-Scanner.

Spezielle Scanner, mit denen sich Diapositive digitalisieren lassen, funktionieren auf eine ähnliche Art und Weise wie konventionelle Scanner, verfügen aber über eine besondere Durchlichteinheit und einen Schlitten, in den eine große Zahl von Negativen eingelegt werden kann. Auf diese Weise können Dias automatisch eingescannt werden, ohne dass es notwendig wäre, diese einzeln nachzulegen. Diese technische Vorrichtung sorgt also für einen reibungslosen Arbeitsablauf, sodass auch große Diaarchive in kurzer Zeit eingescannt werden können.

Die Scanner für Dias bringen dabei eine ganze Reihe von Vorteilen mit sich. So ist man bei seinem nächsten Diaabend nicht mehr darauf angewiesen, die Diarahmen umständlich in den Projektor einlegen zu müssen, sondern kann die Bilder bequem von der Festplatte abrufen. Auf diese Weise lassen sich einzelne Bilder auch schneller finden und man braucht keine mechanische Beschädigung der Positive mehr zu befürchten: Von den Familienbildern lassen sich nun beliebig viele digitale Back-ups anfertigen.