So gelingt afrikanische Küche auch am eigenen Herd

Afrikanische Küche unterscheidet sich von unseren europäischen Essgewohnheiten vor allem in den Gewürzen. Die meisten Zutaten sind aber auch in Deutschland erhältlich. So lassen sich die Rezepte leicht nachkochen.

Ob man zum Essen lieber in Restaurants geht oder zu Hause für Familie und Freunde selbst kocht, mit exotischen Rezepten bringt man eine erfreuliche Abwechslung in die Küche. Die afrikanische Küche unterscheidet sich nur in wenigen Punkten von dem, was in der deutschen Küche üblich ist. Auffällig ist vor allem die Vielfalt an Gewürzen, wie Kurkuma, Kreuzkümmel oder Koriander. Auch findet man in afrikanischen Rezepten häufig die Kombination aus herzhaften und süßen Zutaten.

Fleisch und Früchte landen sehr häufig in der selben Pfanne. Zusammen mit den frischen Gemüsen ermöglicht die afrikanische Küche eine sehr gesunde Ernährung. Neben den für uns eher exotischen Pflanzen, wie Okra, Bataten, Yams, Kochbananen oder Maniok sind auch hierzulande verbreitetere Gemüsesorten wie Möhren, Erbsen oder Bohnen in Afrika verbreitet. Die richtigen Zutaten findet man inzwischen schon in vielen Supermärkten. Seltener gefragte Lebensmittel kann man in Geschäften, die sich auf afrikanische Kunden spezialisiert haben, kaufen. Sollte kein afrikanischer Spezialitätenladen erreichbar sein, bieten auch die häufiger zu findenden asiatischen Geschäfte viele Gewürze und Lebensmittel an, die für die afrikanischen Rezepte benötigt werden.

Afrikanische Fleischgerichte sind häufig mit Lamm oder Geflügel, aber auch Rind oder verschiedene Fischsorten werden gerne verarbeitet. Viele Rezepte sind auch stark von den kulinarischen Gewohnheiten anderer Länder beeinflusst. So findet man zum Beispiel auch Rezepte mit Sauerkraut, das man eher aus deutscher und polnischer Küche kennt. In der Kombination mit Reis und saurer Sahne ergibt sich ein exotischer Eintopf.

Für diesen marokkanischen Eintopf kocht man zunächst den Reis in gesalzenem Wasser. In einem weiteren Topf brät man Zwiebelwürfel und Hackfleisch an. Dann gibt man Champignonscheiben, Paprikastreifen und das Sauerkraut hinzu und lässt alles köcheln bis die Paprika gerade noch bissfest ist. Dann gibt man den Reis dazu und verrührt alles miteinander. Gewürzt wird der Eintopf mit Pfeffer und Paprika. Die saure Sahne, alternativ auch Joghurt, wird extra gereicht.